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Die Ventildiagnose-Software VALcare™ ist verfügbar
als Device Type Manager (DTM) zur Integration in
Prozessleitsysteme, die auf der Field Device Tool (FDT)
Technologie, wie z.B. das Foxboro I/A™ Series System, basieren.
Diese Software dient durch seine Methoden zur Evaluierung des
Ventilzustands, sowie zur Bedienung und Konfiguration des
Stellungs-reglers.
Die DTMs unterstützen dabei die
Kommunikationsprotokolle HART, Profibus PA, FOUNDATION Fieldbus
(FF) und FoxCom.
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- DTMs basierend auf FDT-Spezifikation 1.2
- DTMs für HART, Profibus PA, FOUNDATION Fieldbus und FoxCom
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Das FDT-/DTM-Konzept spezifiziert eine
"Rahmenapplikation" mit einer einheitlichen Plattform für
Softwareanwendungen und bietet den Vorteil einer einfachen,
standardisierten und allgemeinen Implementierungs- und
Entwicklungsumgebung, zur Integration von Feldgeräten in jedes FDT-kompatible Prozess-leitsystem.
Dieses definiert Schnittstellen und Mechanismen, die mit einem Device
Type Manager (DTM) eine ebenso einfache Methode zur Integration
eines Treibers für Feldgeräte bieten wie bei einem
„Druckertreiber“.
DTM beschreiben die Feldgeräte-spezifische Softwarekomponente. VALcare™
ist solch ein "Treiber" und unterstützt die
Kommunikations-protokolle HART, Profibus PA, FOUNDATION Fieldbus
und FoxCom.
FDT ergänzt die DDL-Technologie und bietet viel mehr: eine
vereinheitlichte Architektur für alle Feldgeräte in einer Anlage.
Vorteil: der "Treiber" kann in jedes FDT-kompatible
Prozessleitsystem integriert werden.
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- Kontinuierliche Evaluierung des Ventilzustands im laufenden
Betrieb
- Selbstüberwachung in Anlehnung an die NAMUR Empfehlung NE107
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Diese Funktionalität erlaubt die freie
Konfiguration der Zeitfenster für die Service-Intervalle und
Historien.
Das Service-Intervall wird verwendet, um automatisch nach Ablauf eines
definierten Zeitraumes eine Warnmeldung zu erzeugen, wenn ein
zeitlich vorbestimmter Geräteservice durchgeführt werden soll.
Diese Funktionalität stellt sicher, dass die Geräte bei einer
zyklischen Untersuchung nicht vergessen werden.
Die Zeitfenster für die einzelnen Historien dienen dazu, den
Erfassungszeitraum der Histogramme für das Regelverhalten, der
Ventilposition und der Stopfbuchsenreibung zu definieren, um dabei
z.B. die letzten 15 Minuten, 24 Stunden, 30 Tage oder 60 Monate
anzuzeigen.
Die angezeigten und dargestellten Daten, wie z.B. die Historie der
Ventilposition oder des Regelverhaltens sowie die Status- und
Diagnosemeldungen, die vom Stellungsregler erfasst werden, können
zur Prozessoptimierung und zur vorbeugenden Wartung verwendet
werden.
Die so zur Verfügung gestellten Infomationen erlauben eine transparentere
und gleichzeitig ökonomischere Prozesssteuerung, Dank einer
schnelleren Lokalisierung von möglichen Störungen. Standzeiten
können optimiert und Servicekosten folglich verringert werden.

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- Intelligentes Alarm- Management
- Farb-Kodierungen zur Alarm-einstufung wie bei einer Ampel
- Individuelle Ursachen-beschreibung der Alarme und Maßnahmen zur
Fehler-behebung
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Die Selbstüberwachung und Diagnose folgt der
NAMUR-Empfehlung NE107. Diese Empfehlung definiert die
Vereinheitlichung von Status-meldungen für Feldgeräte und versorgt
den Bediener mit Informationen über den Zustand des Feldgerätes.
Die vorhandenen Informationen zeigen dabei klar an, welcher Gerätealarm
aktiviert wurde, wo dieser Alarm seinen Ursprung hat, möglicher
Grund für den Alarm und welche Maßnahmen eingeleitet werden
müssen, um wieder einen normalen Betriebszustand herzustellen.
Die unten abgebildeten Darstellung zeigt die Umsetzung. Alle Alarme
werden dabei im Stellungsregler aktiviert und können jederzeit
hochgeladen werden. Die Spalten in der Darstellung zeigen dabei
die Statusmeldung an, u.a. bleibende Regelabweichung, Ausfall der
Druckluftversorgung oder zu hohe Stopfbuchsenreibung, gefolgt von
den Spalten mit aktuellem und historischem Alarm, eine
Volltextbeschreibung für den möglichen Grund der Statusmeldung und
empfohlene Aktionen zur Beseitigung der Störung.
Statusmeldungen werden durch Farb-Kodierungen unterschieden, die
denen einer Ampel ähneln, und durch Text beschrieben:

Grün zeigt an, dass keine Statusmeldung vorliegt; grau, dass eine
Statusmeldung vorliegt aber keine Wartung erforderlich ist; gelb,
dass eine Wartung erforderlich, aber ein Betrieb noch möglich ist;
rot zeigt einen Wartungsbedarf an, der einen sofortigen Service
erfordert.
Die Gegenüberstellung von historischer und aktueller Statusmeldung
unterstützt den Bediener, ob alle Störungen abgearbeitet wurden.
Diagnose-Liste:

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- Datenspeicherung bis zu 60 Monate
- Daten werden im Stellungs-regler abgespeichert
- Farb-Kodierungen zeigen dem Bediener, ob es sich um einen
kritischen (rot) oder
unkritischen (grün)
Betriebszustand handelt.
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Die im Stellungsregler gespeicherten Daten können
jederzeit in ein Prozessleistsystem oder zu einem PC hochgeladen
werden, um schon während des Betriebes eine Zustandsanalyse
durchzuführen. Dadurch werden unnötige Stillstände vermieden, weil
das Ventil noch während des Betriebs kontrolliert werden kann.
Die Daten können in den unterschiedlich definierten Zeitfenstern der
einzelnen Historien dargestellt werden. Dieses erlaubt z.B. die
Überprüfung der letzten 15 Minuten, 24 Stunden, 30 Tage und bis 60
Monate.
Unterschiedliche Farbkennzeichnungen zeigen dem Bediener, ob dies ein
kritischer (rot) oder unkritischer (grüner) Betrieb ist.
Historie der Ventilposition:

Historie des Regelverhaltens:
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- Ermittlung der Stopfbuchsen-Reibung zur Verhinderung von
Leckagen und blockierenden Spindeln
- Histogramm für Historie der Stopfbuchsenreibung
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Die Ermittlung der Stopfbuchsenreibung zur
Ventilspindeln ist ein unentbehrlicher Bestandteil zur
vorbeugenden Wartung von modernen Regelventilen.
Diese Eigenschaft erlaubt das frühzeitige Erkennen von Leckagen sowie die
Blockade von Ventilen und verhindert im Gegenzug das Austreten
gefährlicher Stoffe aus dem Prozesskreislauf, Verletzungen des
Personals, sowie Beschädigungen der Anlage wie auch die
Verunreinigung der Luft. Die Früherkennung von Störungen spart
auch kostspielige Stillstände des Ventils.
Die internen Druck-Sensoren (optional) messen kontinuierlich den
Ausgangsdruck für jede Sollwertänderung. Daraus errechnet der
Mikroprozessor des Stellungsreglers in Millisekunden die
Reibungsverhältnisse der Stopfbuchse zur Ventilspindel. Der
tatsächliche Reibungswert wird dabei als Mess- und
Durchschnittswert angezeigt und zusätzliche "Schleppzeiger" dienen
dazu, den Maximal- und den Minimalwert festzuhalten.
Grenzwerte für die Reibungsverhältnisse können konfiguriert werden, um
ein Über- oder Unterschreiten dieser Werte durch einen Alarm
anzuzeigen.
Die Festlegung eines Referenzwertes erlaubt dem Bediener eine
Ursprungssituation („fingerprint“) zu definieren, der den
Durchschnittswert zu einer bestimmten Betriebsdauer definiert.
Dieser Wert wird dann als vertikale Linie im Histogramm für die
Historie der Stopfbuchsenreibung hervorgehoben.
Alarme für Stopfbuchsenreibung
Historie der Stopfbuchsenreibung
Das Histogramm für die Historie der Stopfbuchsenreibung ist ein
einfaches Instrumentarium, um dem Bediener den tatsächlichen
Zustand der Stopfbuchsenreibung über der Zeit anzuzeigen.
Die vertikale Linie zeigt dabei den Bezugswert, den der Bediener als
Referenzwert festlegen kann, nachdem sich das Ventil nach einigen
Betriebsstunden gesetzt hat. Im weiteren Betrieb wird dann die
Datenerfassung selbstständig vom Stellungsregler übernommen.
Wenn sich im Betrieb die Reibungsverhältnisse verringern, verschieben
sich die Histogramme nach links, nehmen diese zu, verschieben sich
die Histogramme nach rechts. Wenn Grenzwerte für die
Reibungsverhältnisse konfiguriert wurden, werden diese Histogramme
rot angezeigt und der Stellungsregler setzt bei Überschreitung
dieser Grenzwerte automatisch eine Diagnosemeldung ab.
Die erfassten Daten können dann zwischen zwei verschiedenen Historien von
1 bis 30 Tage und 1 bis 60 Monate angezeigt und miteinander
verglichen werden.
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- Testfunktion von ESD-Ventilen in Applikationen wie Auf-Zu,
oder zur Entlüftung und Belüftung
- Manuelle oder automatische Aktivierung des Tests
- Anzeige des Testergebnisses
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Stellantriebe in ESD-Anwendungen wie AUF-ZU-,
Entlüftungs- und Belüftungs-Ventile stehen oft über einen langen
Zeitraum auf dem gleichen Ist-Wert. Ohne jegliche mechanische
Bewegung neigen sie dazu, z.B. durch Korrosion in dieser Stellung
blockiert zu sein. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese
Antriebe im Bedarfsfall nicht richtig funktionieren, mit möglicher
Gefährdung von Personal, Anlage und Umwelt.
Der Partial Stroke Test (PST) ermöglicht dem Bediener, die sichere
Funktion von solchen ESD-Ventilen zu prüfen. Der Test kann mit der
FDT-basierenden Konfigurations- und Diagnosesoftware VALcare™
ganz einfach ausgeführt werden. Das Ventil wird dabei kurzzeitig
um einen definierten Betrag (bis zu 30 %) verstellt und die
Reaktion überwacht.
Im Manual mode wird der Test gestartet durch Klicken auf “Start”.
Bei Automatic wird ein Zeitintervall in Stunden eingegeben, der
Test wird dann regelmäßig automatisch ausgeführt. Bei “maximum
wait time” ist anzugeben, wie lang die Reaktionszeit höchstens
sein darf (abhängig vom Ventil, Medium, ...). Bei bestandenem Test
wechselt der Status vom PST auf "OK", andernfalls auf “Error”.
Außerdem werden im Stellungsregler statis-tische Daten aufgezeichnet
(z.B. Ventilreibung, Zuluft- und Ausgangsdruck, Regelverhalten,
...), aus denen sich weitere Rückschlüsse auf den Zustand des
Ventils ziehen lassen.

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Letzte Änderung
18.11.09
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